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Depression ist die häufigste Ursache für Behinderungen weltweit und hat einen tiefgreifenden negativen Einfluss auf die Lebensqualität derjenigen, die darunter leiden. Depression ist mit Störungen mehrerer eng verwandter neuronaler und kognitiver Prozesse verbunden, einschließlich der Dopaminübertragung, der fronto-striatalen Gehirnaktivität und -konnektivität, der Belohnungsverarbeitung und der Motivation. Körperliche Aktivität, insbesondere aerobes Training, reduziert depressive Symptome, doch die Mechanismen, die seinen antidepressiven Effekt antreiben, sind schlecht verstanden. Hier schlagen wir eine neuartige Hypothese zur Erklärung der antidepressiven Effekte von Bewegung vor, die sich auf Motivation konzentriert und verschiedene Erklärungsebenen berücksichtigt. Es gibt robuste Beweise dafür, dass aerobes Training die systemische Entzündung verringert. Entzündungen sind bekannt dafür, die Dopaminübertragung zu reduzieren, was wiederum stark mit der entscheidungsbasierten Anstrengung für Belohnungen verbunden ist. Basierend auf einer breiten Palette von Forschungen an Menschen und Tieren schlagen wir vor, dass Bewegung zunächst speziell die 'Interesse-Aktivitäts'-Symptome der Depression - nämlich Anhedonie, Müdigkeit und subjektive kognitive Beeinträchtigung - verbessert, indem sie die Neigung erhöht, Anstrengung zu leisten. Wenn wir dieses Rahmenwerk auf das Thema kognitive Kontrolle ausweiten, erklären wir, wie kognitive Beeinträchtigungen bei Depressionen auch durch ein entscheidungsbasiertes Anstrengungsmodell konzipiert werden können, was helfen kann, die Auswirkungen von Bewegung auf kognitive Beeinträchtigungen zu erklären. Das Verständnis der Mechanismen, die den antidepressiven Effekten von Bewegung zugrunde liegen, könnte die Entwicklung neuartiger Interventionsstrategien informieren, insbesondere personalisierter Interventionen und sozialer Verschreibungen.
Hird et al. (Do,) untersuchten diese Frage.