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Der Artikel behandelt das Problem der Entwicklung von Kultur und Kunst unter dem Einfluss der Evolution der Informationstechnologie und der Marktwirtschaft. Ziel dieser Studie ist es, die Veränderung der menschlichen kulturellen Existenz und ihre neuen ästhetischen Möglichkeiten in der Informationsgesellschaft zu bestimmen. Die Neuheit dieser Arbeit liegt in der Entdeckung der negativen Auswirkungen des digitalen Wandels auf das gesamte kulturelle Bewusstsein der Gesellschaft: der totale Verlust des semantischen Inhalts, die Kommerzialisierung aller Hauptaspekte menschlicher Existenz sowie das Abnehmen der Denkprozesse des Massenpublikums führen zu einer Verschiebung der Prioritäten vom Produzieren des kreativen Prozesses und dem Lesen der vom Schöpfer niedergelegten Bedeutungen hin zum Hintergrundkonsum von Inhalten, der keine aktive Reflexion über die empfangenen Informationen beinhaltet. Der Autor zeigt, dass die Informationsgesellschaft nicht nur neue Möglichkeiten für den modernen Menschen schafft, sondern auch sehr wichtige Bedrohungen: Überproduktion von Bedeutung, Bildung des Clip-Denkens, Verlangen nach Absurdität und Hedonismus, Verlust ästhetischer Freiheit und die Entwicklung von Massenkunst, die viele Menschen in passive und müde Konsumenten von Unterhaltungsinhalten verwandelt. All dies führt zur Schaffung eines Phänomens wie der Simulation eines Kulturprodukts, bei dem ein echtes Kulturprodukt durch seine digitale Kopie ersetzt wird; es wird nur zur eigenen Simulation. Als Ergebnis dieser Studie wird gezeigt, dass heute alles, was in unserer Welt existiert, in ein künstlerisches Objekt verwandelt werden kann, einschließlich verschiedener Haushaltsgegenstände und sogar menschlicher emotionaler Reaktionen. Dies hat jedoch dazu geführt, dass Kunst für uns alle fragmentiert und kommerzialisiert geworden ist. Daher müssen wir eine absolut neue und radikale Kunst schaffen, die keine abgedroschenen alten Ideen repliziert, sondern das Universum transzendiert und das Subjekt in neue ästhetische Welten bringt.
Igor Sergeevich Shapovalov (Di,) hat diese Frage untersucht.
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