Key points are not available for this paper at this time.
Zusammenfassung: In den letzten zehn Jahren hat es eine Renaissance der feministischen politischen Ökonomie gegeben, die sich auf das Konzept der ‚sozialen Reproduktion‘ konzentriert. Diese zielen darauf ab, den globalen Kapitalismus aus der Perspektive zu studieren, was Leben produziert und erhält, und erweitern die sozialen Grenzen der Prozesse und Subjekte, die in der politischen Ökonomie analysiert werden. Im Rahmen dieser Forschungsagenda untersucht die Sonderausgabe, die wir in dieser Einführung präsentieren, die soziale Reproduktion agrarischer Veränderungen. Basierend auf den Beiträgen, die diese Sammlung umfassen, argumentieren wir, dass das Studium agrarischer Veränderungen durch soziale Reproduktion es uns ermöglicht, die Lebensproduktionsprozesse hinter agrarischen Transformationen auf drei verschiedene Weisen zu de-visibility zu machen. Erstens ermöglicht uns die Perspektive der sozialen Reproduktion, die Regeneration von ‚Klassen der Arbeit‘ in ländlichen Gebieten besser zu erfassen; geschlechtsspezifische Prozesse der De-Agrarisierung und ihre Implikationen für Lebensgrundlagen; und zentriert reproduktive Arbeit innerhalb und außerhalb des Haushalts - über Räume und Temporalitäten hinweg - als zentral für das Leben auf dem Land. Zweitens erlaubt uns diese Perspektive auch, die Bodenfrage über produktivistische Lesarten hinaus zu komplizieren, ihre Bedeutung für das Leben in ländlichen Settings zu erkunden und die agrarischen Fragen unserer Zeit zu vervielfältigen, deren Geschichten und Trajektorien mit Debatten über wirtschaftliche Gerechtigkeit auseinandersetzen müssen. Schließlich bietet das Studium der sozialen Reproduktion agrarischer Veränderungen auch einen neuen Standpunkt, um die Bildung und Umorganisation komplexer globaler Geografien des Ländlichen zu lesen, ihre Beziehung zu Krisen der sozialen Reproduktion und die Fähigkeit, die städtisch-ländliche Kluft neu zu zeichnen. Alle Beiträge in dieser Ausgabe fördern die Debatten über Methoden in der Analyse sozialer Reproduktion auf aufschlussreiche Weise. Das Studium der hier analysierten agrarischen Lebenswelten leistet auch einen erheblichen Beitrag zu den Debatten über soziale Reproduktion. Es stellt starre Dichotomien zwischen ‚produktiv‘ und ‚reproduktiv‘ in Frage. Es problematisiert die Haushalte als Analyseeinheit und setzt Land als zentral für planetare Debatten über Krisen der sozialen Reproduktion und deren Lösung an.
Mezzadri et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: