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Zusammenfassung Der Zeitpunkt und die Dauer der flüchtigen Generierung aus kristallisierenden Magmareservoirs und der Fluidfreisetzung an der magmatisch-hydrothermalen Grenzfläche hängen von komplexen gekoppelten Wechselwirkungen ab, die durch nichtlineare, dynamische Eigenschaften von Magmen, Gesteinen und Fluiden kontrolliert werden. Das Verständnis dieser Mechanismen ist entscheidend, um die seltene Bildung wirtschaftlicher porphyride Kupferlagerstätten zu erklären. Für diese Studie haben wir ein gekoppeltes numerisches Modell weiterentwickelt, das gleichzeitig Magma- und hydrothermale Strömungen lösen kann, indem wir eine Beschreibung des Fluidtransports im Magmareservoir und der flüchtigen Freisetzung zum Wirtgestein einführen. Unsere Simulationen verwenden realistische Magmaeigenschaften, die aus veröffentlichten experimentellen und modellierenden Studien abgeleitet sind, und decken verschiedene Magmazusammensetzungen und Wassergehalte ab. Wir zeigen, dass die Magma-Konvektion in schmelzdominierten Zuständen zur Homogenisierung führt, was die Fluidfreisetzung verzögert und eine rasche Entwicklung zu einem Brei-Zustand fördert. Der Beginn der magmatischen Freisetzung von Flüchtigen kann nahezu explosiv sein, mit einem Röhrenfluss-Ausbruchsereignis, das 3,5 Gew.% H₂O dauert, was zur Bildung von hydrothermalen Brekzien und Ganglagerstätten führen oder Ausbrüche auslösen könnte. Dieses Ereignis kann gefolgt werden von anhaltender Fluidfreisetzung mit moderaten Raten durch flüchtige Spülung, verursacht durch Magma-Konvektion. Die nachfolgende Fluidfreisetzung aus konzentrischen Röhrenringen durch radiale Kühlung von nicht konvektierendem Magma-Brei mit einem Volumen von ∼100 km³ in ∼5 km Tiefe ist auf verbleibende Wassergehalte von ∼3,1 Gew.% H₂O beschränkt und dauert 50–100 kyr. Die Erzbildung aus hydratisierten Magmen könnte somit unterschiedliche Phasen der flüchtigen Freisetzung umfassen.
Gruzdeva et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.