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Einleitung: Maligne tracheoösophageale Fistel (TEF), eine relativ ungewöhnliche Entität, kann bei fortgeschrittenem Ösophaguskarzinom auftreten. Die Entstehung von TEF bei diesen Patienten, sei es aufgrund des Fortschreitens der Erkrankung oder aufgrund medizinischer Interventionen wie Strahlentherapie (RT) oder Chemotherapie, ist umstritten. Hier berichteten wir über zwei Fälle von malignem TEF bei fortgeschrittenem Ösophaguskarzinom. Der erste Patient war ein 46-jähriger Mann mit fortschreitender Dysphagie, bei dem ein mittleres thorakales Ösophaguskarzinom, plattenepitheliale Art, diagnostiziert wurde. Der Patient wurde mit palliativer RT 39 Gy/13 Fraktionen behandelt. Innerhalb von 1 Monat nach Abschluss der RT entwickelte der Patient eine TEF und verstarb. Der andere war ein 54-jähriger Mann, der mit einer Geschichte von fortschreitender Dysphagie präsentiert wurde und bei dem ein oberes thorakales plattenepitheliales Karzinom der Speiseröhre diagnostiziert wurde. Er erhielt eine palliative RT 20 Gy/4 Fraktionen. Leider entwickelte auch dieser Patient bei der ersten Nachuntersuchung eine TEF und wurde trotz größter Anstrengungen auf der Intensivstation für tot erklärt. Diese beiden Fälle zeigten, dass der behandelnde Onkologe sich des potenziellen Auftretens von TEF bei Fällen von fortgeschrittenem Ösophaguskarzinom, die intensiv behandelt werden, bewusst sein sollte. Da die Behandlung einer etablierten TEF kompliziert ist, sollten Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, um dies zu verhindern. Weitere Fallberichte und -serien mit unterschiedlichen Behandlungsansätzen werden über Standardprotokolle zur Behandlung solcher Patienten aufklären.
Prajwal et al. (Mon.) untersuchten diese Frage.