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Zusammenfassung Mehr‐als‐menschliche, multispezies und tiergeografische Berichte über die Stadt haben dazu tendiert, sich auf große, charismatische und wilde Organismen zu konzentrieren, zum Nachteil von räumlich unsichtbaren anderen‐als‐dem‐Menschen, die für die urbane Reproduktion zentral sind. Gleichzeitig haben urbane mikrobiologische Geografien die verkörperten Interaktionen zwischen Menschen und Mikroorganismen in den Vordergrund gerückt, seien sie symbiotisch oder pathogen, und oft die materiellen Beiträge von extracorporealen Mikrobiomen zum urbanen Gefüge marginalisiert. Aufbauend auf diesen beiden blinden Flecken konzentriert sich dieser Artikel auf mikrobiologische Ökologien, die konstitutiv außerhalb von (anderen‐als‐dem‐)menschlichen Körpern leben und die eng mit den metabolischen Intensitäten und infrastrukturellen Umgebungen des städtischen Raums verwoben sind. Es gibt zwei wichtige Ziele: (1) verschiedene Formen urbaner mikrobieller Ökologien zu erkunden und (2) ihre Beziehungen zu urbanen Infrastrukturen und Reproduktion zu untersuchen. Meine disziplinären Linsen sind Tiergeografie, Mikrobiologiestudien und urbane Ökologie, und meine Fallstudien konzentrieren sich auf den urbanen Wasserstoffwechsel. Basierend auf empirischer Feldforschung am urbanen Fluss Lea in Ost-London und ergänzt durch wissenschaftliche Literatur und technische Dokumente analysiere ich drei urbane mikrobielle Ökologien, die den 'erweiterten Mikrobiomen' der urbanen Bereiche entsprechen: jene, die an der langsamen Sandfiltration zur Behandlung von Trinkwasser beteiligt sind, jene, die an der Abwasserbehandlung über das Belebtschlammverfahren beteiligt sind, und jene, die in stillgelegter urbaner Kanalinfrastruktur entstehen und sich entwickeln. Diese Prozesse steuern das mikrobielle Wachstum räumlich und modulieren die Verteilung verschiedener Formen mikrobieller Handlungsfähigkeit mit wichtigen Auswirkungen auf das reibungslose Funktionieren des urbanen Wasserstoffwechs. Ich schlage vor, dass diese Ökologien den 'Räumen' von Mikroben in der Stadt entsprechen und ein alltägliches System der Wiederholung und Regulierung charakterisieren. Dennoch behaupten Mikroben weiterhin ihre Handlungsfähigkeit innerhalb der Räume des urbanen Wasserstoffwechsels, schaffen ihre eigenen Orte und Welten und heben eine mehr‐als‐menschliche Kontingenz und Unbestimmtheit im Herzen der urbanen Reproduktion hervor.
Aaron Bradshaw (Mon.) hat diese Frage untersucht.
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