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Druckgeschwüre (DG) sind ein bedeutendes Problem im Gesundheitswesen und führen häufig zu schweren Komplikationen für Patienten. Effektive Prävention hängt stark vom Wissen und den Einstellungen des Pflegepersonals ab. Das Verständnis dieser Faktoren kann helfen, Strategien zur Verbesserung der Patientenversorgung und -ergebnisse zu formulieren. Ziel: Die Bewertung des Wissens und der Einstellungen von Pflegekräften zur Prävention von Druckgeschwüren und die Identifizierung der Faktoren, die diese Parameter beeinflussen. Methoden: Eine Querschnittsstudie wurde von Mai 2023 bis Mai 2024 in der Pflegeabteilung eines tertiären Krankenhauses durchgeführt. Ingesamt wurden 300 Pflegekräfte, die länger als ein Jahr im Krankenhaus tätig sind und keine Aufsichtsrollen haben, durch die aufeinanderfolgende Stichprobe ausgewählt. Die Daten wurden durch einen anonymen Fragebogen erfasst, der in demografische Informationen, eine Wissensbewertung mithilfe des Pieper-Wissenstests zu Druckgeschwüren und eine Einstellungsevaluation mithilfe des Instruments zur Einstellung zur Prävention von Druckgeschwüren unterteilt war. Die statistische Analyse wurde mittels beschreibender Statistik und geeigneter Tests zur Bewertung der Beziehungen zwischen Variablen durchgeführt. Ergebnisse: Der durchschnittliche Wissensscore unter den Pflegekräften betrug 32,88 ± 2,49, mit einem Score von 6,10 ± 1,12 für die Bewertung von DG und 26,83 ± 2,20 für Prävention und Einstufung. 59 % der Teilnehmer zeigten gutes Wissen. Der durchschnittliche Einstellungswert betrug 39,90 ± 3,81, mit dem höchsten Wert in der Subgruppe der persönlichen Rolle (7,91 ± 0,99) und dem niedrigsten in der persönlichen Wirksamkeit (9,84 ± 1,09). 54 % der Teilnehmer wiesen eine positive Einstellung zur Prävention von DG auf. Fazit: Pflegekräfte zeigten ein zufriedenstellendes Wissen und Einstellungen zur Prävention von Druckgeschwüren. Die Verbesserung dieser Parameter durch vorbildliche Führung, qualitativ hochwertige Ausbildung und regelmäßige Schulungsprogramme kann die Ergebnisse im Gesundheitswesen und die Patientensicherheit verbessern.
Saif et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.