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Einleitung: Aufgrund höherer Feinstaubbelastungen, erhöhtem Rauchen sowie der Prävalenz von Fettleibigkeit und Stress ist mit einem Anstieg der Diagnosen von bronchialem Asthma zu rechnen, was adäquate, wissenschaftlich geprüfte, alternative Therapiemethoden erfordert. Die aktuelle Studie untersuchte die Auswirkungen von regelmäßigem körperlichem Training auf die allgemeine und krankheitsspezifische Selbstwirksamkeit. Materialien und Methoden: Insgesamt nahmen 82 Teilnehmer mit mildem bis mäßigem medikamentösem Asthma (63 % weiblich, Durchschnittsalter = 41,88 ± 10,43 Jahre) an der Studie teil. Sie wurden zufällig in drei Gruppen eingeteilt: (1) keine Intervention, (2) progressive Muskelentspannung und (3) Intervention zur körperlichen Aktivität. Die Intervention dauerte zehn Wochen mit zwei Einheiten körperlicher Aktivität oder Entspannung pro Woche, jeweils 60 Minuten. Die Selbstwirksamkeit wurde mit den deutschen Skalen zur allgemeinen Selbstwirksamkeit und zur COPD-Selbstwirksamkeit gemessen. Ergebnisse: Die Analyse zeigte einen positiven Einfluss der Gruppenzuordnung und der Basiswerte auf die allgemeine Selbstwirksamkeit mit signifikanten Unterschieden zwischen der Intervention zur körperlichen Aktivität und der Kontrollgruppe (p < .001). Schlussfolgerungen: Die vorliegende Studie belegt die positiven Effekte von körperlicher Aktivität auf das subjektive Wohlbefinden von Patienten mit bronchialem Asthma. Daher ist es ratsam, körperliche Aktivität als wichtigen Bestandteil in der Behandlung von Patienten mit bronchialem Asthma zu betrachten.
Carolin Schulze (Sun,) hat diese Frage untersucht.
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