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Wasserstoff wird zu einem Hauptakteur beim Übergang zu einem netto-null Energie System. Ein klarer Weg zu einer einheitlichen europäischen Wasserstoffinfrastruktur zur Unterstützung des schnellen Ausbaus der Wasserstoffproduktion ist jedoch noch in Diskussion. Diese Studie untersucht plausible Wege unter Verwendung eines vollständig sektorspezifischen Energiewirtschaftsmodells. Hier bewerten wir die Entstehung von Wasserstoffinfrastruktur-Ausbauverbindungen zwischen benachbarten europäischen Staaten durch Wasserstoffimporte und inländische Produktionszentren mit den Anforderungen Westeuropas und Zentraleuropas über vier verschiedene Wasserstoffkorridoren. Wir identifizieren einen potenziellen Lock-in-Effekt von blauem Wasserstoff im mittelfristigen Zeitraum, was das Risiko einer langfristigen Abhängigkeit von Methan hervorhebt. Im Gegensatz dazu zeigen wir, dass ein autarkes Europa, das bis 2050 auf inländischen grünen Wasserstoff setzt, die jährlichen Ausgaben um etwa 3 % erhöhen und eine Elektrolysekapazität von 518 Gigawatt erfordern würde. Diese Studie betont die Bedeutung eines schnellen Ausbaus der Elektrolysekapazität, des Aufbaus von Wasserstoffnetzen und Speichereinrichtungen, der Bereitstellung erneuerbarer Stromerzeugung und der Gewährleistung einer kohärenten Koordinierung zwischen den europäischen Ländern.
Kountouris et al. (2024) haben diese Frage untersucht.