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Die Bauindustrie ist ein wesentlicher Verbraucher von natürlichen Ressourcen und ein wichtiger Verursacher von CO2-Emissionen in Deutschland, der jährlich 54 % des Abfallvolumens ausmacht. Daher kann die Erhaltung bestehender Strukturen eine entscheidende Rolle beim Umweltschutz und der Ressourcenschonung spielen. Um dieses Ziel zu erreichen, sind effektive Überwachungs- und Instandhaltungskonzepte unerlässlich, um die Nutzungsdauer von Bauwerken zu verlängern und gleichzeitig deren Stabilität und Funktionalität zu gewährleisten. Im Jahr 2022 hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft ein Schwerpunktprogramm mit dem Titel 'SPP 100+' ins Leben gerufen, dessen Ziel es ist, die aktuelle Instandhaltungsstrategie für Infrastrukturbauten durch intelligente Digitalisierung grundlegend neu zu definieren. Dieses Papier konzentriert sich auf die Nibelungenbrücke in Worms, die als Validierungsfall in diesem Programm dient. Das Papier beginnt mit der Vorstellung der Nibelungenbrücke und ihrer Instandhaltungsgeschichte. Anschließend werden zentrale Aspekte umrissen, darunter geometrische Modellierung, strukturelle Gesundheitsüberwachung (SHM), digitale Zwillinge, Level-4-Neuberechnung unter Berücksichtigung komplexer Nichtlinearitäten und die Bewertung festgestellter struktureller Schäden. Am Ende werden Schlussfolgerungen und Ausblicke gegeben.
Kang et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.