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Die Extraktionsparameter sind wichtig für die Bestimmung der physikochemischen Eigenschaften von Extrakten. Ziel dieser Arbeit war es, den Einfluss der Extraktionsparameter auf die physikochemischen Eigenschaften von Keratinpulver, das aus Hühnermaterialabfällen gewonnen wurde, zu untersuchen. Keratin wurde mittels alkalischer Hydrolyse unter verschiedenen experimentellen Bedingungen extrahiert, nämlich: Konzentration von Natriumhydroxid, Verweilzeit und Temperatur. Das extrahierte Keratinpulver wurde physikochemischen, Schüttgut- und mikrobiologischen Untersuchungen unterzogen. Das Pulver wurde auch hochauflösenden Analysen wie Rasterelektronenmikroskopie (REM), Fourier-Transform-Infrarot (FTIR) -Spektroskopie und Differenzielle Scanning-Kalorimetrie (DSC) unterzogen. Ein optimaler Ertrag von 62 % Keratin wurde aus einer 3,0 M NaOH-Lösung bei 37 °C und 24 Stunden Reaktionszeit gewonnen. Das extrahierte Keratinpulver war geruchlos, hellbraun und unlöslich in neutralen und sauren Lösungen, aber löslich in alkalischen Medien. Es zeigte eine Feuchtesorptionskapazität von 98 % mit einer fairen bis guten Fließfähigkeit. REM offenbarte eine raue Oberfläche der Pulverpartikel mit einem mittleren Durchmesser von 100 µm. FTIR-Spektroskopie zeigte das Vorhandensein von Amidgruppen, während DSC einen Schmelzpunkt von 110 °C ergab. Die Extraktionsbedingungen beeinflussten den Ertrag, die physikochemischen und Pulver Eigenschaften von Keratin aus Hühnermaterialien. Das Pulver könnte als Hilfsstoff in der gezielten Arzneimittelabgabe für den Dickdarm nützlich sein, aufgrund seiner pH-abhängigen Löslichkeit.
Meko et al. (Sa,) untersuchten diese Frage.