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Die Einhaltung der globalen Dekarbonisierungsverpflichtungen, die in Horizon 2050 festgelegt sind, erfordert zweifellos die Optimierung der Bedingungen des Wohnungsbestands. In dieser Hinsicht stellt die massive energetische Sanierung veralteter Wohnblocks in den südlichen EU-Ländern den Schlüssel zur Erreichung dieser Einhaltung dar. Diese Forschung strebt an, die Eignung von Eingriffsstrategien auf Bezirksebene aufzuzeigen. Zu diesem Zweck wird eine innovative Methodik vorgeschlagen und in einer Fallstudie getestet, die offene Daten, Geoinformationssysteme (GIS), urbane Energiemodellierung (UBEM) und Lebenszyklusbewertung (LCA) kombiniert und mehrere Renovierungs- und Neubauhypothesen berücksichtigt. Als innovativer Ansatz analysiert diese Studie gleichzeitig die Treibhausgasemissionen, die sowohl aus dem gebrauchsbasierten Energieverbrauch (Betriebs-Kohlenstofffußabdruck) als auch aus dem Bauprozess (verkörperter Kohlenstofffußabdruck) resultieren. Diese duale Perspektive bietet einen Mehrwert für die erzielten Ergebnisse, da sie eine umfassendere Darstellung der Realität liefert. Basierend auf den Ergebnissen der LCA- und UBEM-Modelle enthüllt diese Studie den gesamten Einfluss des Wohnenergieverbrauchs in Kombination mit entweder dem Kohlenstofffußabdruck der energetischen Sanierung oder dem von Neubauten. Die Analyse der Fallstudie zeigt, dass die Gesamtemissionen, die sowohl verkörperte als auch operative Aspekte umfassen, bei der Nachrüstung bestehender Gebäude im Vergleich zu Neubauten bis hin zu Horizon 2050 niedriger sind. Bemerkenswert ist, dass diese Präferenz für Renovierungen sogar bis ins Jahr 2100 anhält. Die Studie unterstreicht die entscheidende Bedeutung der Aufwertung des bestehenden Wohnungsbestands, um das ehrgeizige Ziel der Netto-null-Treibhausgasemissionen bis 2050 zu erreichen.
García-López et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.