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Molekulargenetische Ereignisse gehören zu den zahlreichen Faktoren, die den klinischen Verlauf des papillären Schilddrüsenkarzinoms (PTC) beeinflussen. Jüngste Studien haben gezeigt, dass abweichende Expression von miRNA sowie verschiedene schilddrüsenbezogene Gene mit dem aggressiven klinischen Verlauf von PTC und ungünstigen Behandlungsergebnissen korrelieren, was neue Möglichkeiten eröffnet, sie bei der Personalisierung der Behandlungsstrategie für Patienten mit PTC zu nutzen. In der vorliegenden Arbeit war es unser Ziel, die Anwendbarkeit molekularer Marker in der präoperativen Diagnose aggressiver Varianten des papillären Schilddrüsenkarzinoms zu bewerten. Das molekulargenetische Profil (Expressionsniveaus von 34 verschiedenen Markern und BRAF-Mutationen) wurde für 108 Zytologieproben untersucht, die durch Feinnadelaspiration bei Patienten mit PTC mit unterschiedlichen klinischen Manifestationen entnommen wurden. Statistisch signifikante Unterschiede unter Berücksichtigung mehrfacher Vergleiche (p < 0,0015) für klinisch aggressive Varianten von PTC wurden für vier Marker erhalten: miRNA-146b, miRNA-221, Fibronectin 1 (FN1) und Cyclin-abhängiger Kinase-Inhibitor 2A (CDKN2A) Gene. Eine schwache statistische Korrelation (0,0015 < p < 0,05) wurde für miRNA-31, -375, -551b, -148b, -125b, mtDNA, CITED1, TPO, HMGA2, CLU, NIS, SERPINA1, TFF3 und TMPRSS4 beobachtet. Das Rückfallrisiko des papillären Schilddrüsenkarzinoms kann präoperativ unter Verwendung von miRNA-221, FN1 und CDKN2A Genen vorhergesagt werden.
Lukyanov et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.