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Im Vergleich zu den vormodernen arabischen und persischen Welten ist relativ wenig über das intellektuelle Leben der malaiisch-islamischen Welt zwischen dem 13. und 19. Jahrhundert bekannt, und noch weniger ist über ihre einzelnen Figuren und deren Beiträge zu verschiedenen Wissensbereichen bekannt. Dieser Artikel versucht, diese akademische Vernachlässigung zu beheben, indem er Schaykh Yūsuf (gest. 1111 AH/1699 n.Chr.), einen Gelehrten und Sufi-Krieger von Makassar, vorstellt, der den bewaffneten Widerstand gegen die niederländischen Kolonialkräfte anführte, weshalb er gefangen genommen und nach Ceylon und später nach Südafrika verbannt wurde, wo er seinen letzten Atemzug tat. In diesem Artikel untersuchen wir seine intellektuelle Laufbahn und sein Erbe und konzentrieren uns auf die Schlüsselkonzepte in seinen Lehren, wie die Notwendigkeit, das göttliche Gesetz (Sharīʿah) zu beobachten, sowie die Wahrheit (Ḥaqīqah) zu erlangen, um sich Gott zu nähern und einer seiner "Freunde" (awliyāʾ) zu werden, was durch ständige liturgische Erinnerung an Gott (dhikr Allāh) als Mittel zur Erlangung der Wahrheit erreicht werden kann. Diese Studie verwendet den historisch-kritischen Ansatz, um Schaykh Yūsufs Ideen zum Sufismus zu untersuchen, die seinen politischen Aktivismus und Widerstand gegen die koloniale Herrschaft erklären könnten. Basierend auf den vorhandenen Manuskripten seiner Abhandlungen, die jetzt in der Nationalbibliothek von Indonesien in Jakarta aufbewahrt werden, schlussfolgert diese Studie, dass das Leben von Schaykh Yūsuf die zentralen Werte des Sufismus verkörperte, d.h. unerschütterliches Vertrauen in Gott, unvergängliche Aufrichtigkeit und unablässiges Gefühl der heiligen Pflicht.
Syamsuddin Arif (Fr,) hat diese Frage untersucht.