. Die Analyse der kriminologischen Literatur zeigt, dass einerseits die wörtliche Übersetzung des Begriffs „Kriminologie“ „die Wissenschaft des Verbrechens“ bedeutet, dass andererseits das Thema der Kriminologie sowohl als Wissenschaft als auch als akademische Disziplin eine Reihe von Elementen umfasst, die es ermöglichen, ein relativ objektives Bild von Kriminalität als negativem, historisch veränderbarem, massen-sozialrechtlichem Phänomen, über seine Struktur, Dynamik, Trends sowie über die Persönlichkeit derjenigen zu bilden, die das Verbrechen begangen haben, die der Kürze halber wissenschaftlichen und pädagogischen Zwecken als Persönlichkeit des Täters bezeichnet werden. Es ist die Persönlichkeit des Täters, die das zentrale Glied im Mechanismus des Verbrechens darstellt. Gleichzeitig wird das individuelle kriminelle Verhalten nicht nur von ungünstigen Umweltbedingungen im weitesten Sinne negativ beeinflusst, sondern auch von den Eigenheiten der psychophysiologischen Eigenschaften des Individuums, einschließlich des psychischen Zustands. Im Rahmen dieser Studie wurde der Schwerpunkt auf die Inhaltsanalyse der wissenschaftlichen Literatur über die Probleme der kriminologischen Erforschung der Persönlichkeit des Täters gelegt. Zudem wurde die Methode der vergleichenden rechtlichen Analyse einzelner Normen des aktuellen russischen Strafrechts angewendet. Auch die Methode der Dokumentenprüfung, insbesondere derjenigen medizinischer Natur, im Bereich der psychischen Störungen und Verhaltensstörungen, wurde verwendet. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass aus Sicht prominenter russischer Wissenschaftler, die nicht nur in der ehemaligen UdSSR und dem modernen Russland, sondern auch in vielen fernen ausländischen Ländern aus dem Kreis der Spezialisten auf dem Gebiet solcher Rechtswissenschaften des antiterroristischen Zyklus wie Strafrecht, Kriminologie und Strafrecht, das individuelle kriminelle Verhalten nicht nur von sozialen Faktoren der äußeren Realität beeinflusst wird. Oft wirken die psychophysiologischen Merkmale der Persönlichkeit des Täters als Ursachen für Verbrechen oder als Bedingungen, die deren Begehung begünstigen. Das Verhalten einer Person wird nicht ausschließlich durch die umgebenden Umstände oder, im Gegenteil, nur durch interne Eigenschaften bestimmt, sondern ist das Ergebnis der Wechselwirkung zwischen der äußeren Umwelt und den Eigenheiten der psychophysiologischen Eigenschaften der Persönlichkeit. Aus kriminologischer Sicht ist es wichtig, Spezialisten auf dem Gebiet der klinischen Psychologie, Neurologie und Psychiatrie in die Untersuchung der Persönlichkeit eines Täters im Rahmen wissenschaftlicher Forschung einzubeziehen, um eine fachlich kompetente, eingehende Analyse der Merkmale der psychophysiologischen Eigenschaften der Person durchzuführen, um die Gründe für die Wahl einer kriminellen Verhaltensvariante herauszufinden.
Bazarov et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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