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Hintergrund: Soziale Medien haben viele positive und negative Einflüsse auf Individuen, insbesondere auf Jugendliche in Bezug auf HIV. Es ist jedoch wenig darüber bekannt, wie soziale Medien HIV-bezogene Ergebnisse bei Jugendlichen in Internaten beeinflussen. Ziel: Diese Studie zielt darauf ab, die Nutzung sozialer Medien, Wissen, Einstellungen und riskantes Sexualverhalten in Bezug auf die HIV-Übertragung sowie deren Beziehung zu den demografischen Merkmalen von Internatsschülern zu untersuchen. Methoden: Diese Studie war schulbasiert und verwendete ein Querschnittsdesign. Die Fragebögen wurden verwendet, um die Nutzung von sozialen Netzwerken, Wissen, Einstellungen und riskantes Verhalten zu bewerten. Eine cluster zufällige Stichprobe umfasste Schüler (n = 214) aus drei Internaten in Cirebon Stadt, Westjava, Indonesien, im Jahr 2022. Chi-Quadrat-Tests und Cramers V wurden verwendet, um Korrelationen zwischen sozialen und demografischen Faktoren zu untersuchen. Ergebnisse: Eine beträchtliche Anzahl von Internatsschülern zeigte eine hohe Abhängigkeit von sozialen Medien (58,4 %), wobei die Mehrheit nur über begrenztes Wissen über die HIV-Übertragung verfügte (54,7 %). Darüber hinaus zeigte fast die Hälfte eine negative Einstellung zur HIV-Prävention (47,2 %), während nur ein kleiner Teil riskantes Verhalten praktizierte (2,8 %). Die bivariate Analyse ergab, dass die Nutzung sozialer Medien moderat mit der Art der sozialen Medienanwendung assoziiert war (φc = 0,246, p <0,05). Wissen über die HIV-Übertragung zeigte eine moderate Korrelation mit dem Alter (φc = 0,331, p <0,05), dem Bildungsniveau (φc = 0,240, p <0,001) und dem Zugang zu Informationen (φc = 0,269, p <0,001). Ebenso zeigten Einstellungen zur HIV-Prävention moderate Assoziationen mit dem Alter (φc = 0,341, p = 0,001), dem Bildungsniveau (φc = 0,317, p <0,001) und dem Zugang zu Informationen (φc = 0,266, p <0,001). Darüber hinaus zeigte riskantes sexuelles Verhalten eine starke Assoziation mit dem Zugang zu pornografischem Inhalt (φc = 0,730, p <0,001). Fazit: Die Studie ergab eine hohe Prävalenz der Nutzung sozialer Medien unter Jugendlichen, gepaart mit geringem Wissen über HIV, negativen Einstellungen und riskantem Verhalten. Signifikante Beziehungen wurden zwischen sozialer Mediennutzung, Wissen, Einstellungen und riskantem Sexualverhalten im Zusammenhang mit HIV-Übertragungen und den demografischen Merkmalen beobachtet. Diese Studie betont die wichtige Rolle von Krankenpflegern und Gesundheitsfachkräften bei der Umsetzung gezielter Bildungsmaßnahmen in Internaten, um Wissenslücken über HIV-Risiken, die von sozialen Medien beeinflusst werden, zu schließen und letztlich die Strategien für die sexuelle Gesundheit von Jugendlichen zu verbessern.
Ramadani et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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