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Abstract Ziel Das Engagement in selbstverletzenden Gedanken und Verhaltensweisen (SITBs) ist mit niedrigen Hilfe-Suchintentionen verbunden. Dennoch basierte frühere Forschung hauptsächlich auf Querschnittsdaten, was Unsicherheiten über die longitudinalen Dynamiken zwischen SITBs und Hilfe-Suchintentionen hinterlässt. Diese Studie hat das Ziel, die longitudinale Beziehung zwischen SITBs und den Hilfe-Suchintentionen zu untersuchen. Methode Eine einjährige Nachuntersuchung wurde unter 1788 chinesischen Studierenden (71,5% Mädchen, M Alter = 19,5) durchgeführt. Veränderungen in den Hilfe-Suchintentionen wurden zunächst unter vier Gruppen von SITBs-Übergängen analysiert. Anschließend wurde ein cross-lagged Modell verwendet, um die möglichen bidirektionalen Zusammenhänge zu untersuchen. Ergebnisse 232 Teilnehmer (12,90%) erlebten Veränderungen bei SITBs, während 65 Teilnehmer (3,60%) zwischen zwei Messzeitpunkten anhaltende SITBs aufwiesen. Die Veränderungen in den Hilfe-Suchintentionen variierten zwischen den Gruppen der SITBs-Übergänge. Teilnehmer, deren SITBs nach einem Jahr nachließen, zeigten einen signifikanten Anstieg der Hilfe-Suchintentionen, während diejenigen, die zwischen zwei Messzeitpunkten neu entwickelte SITBs erfuhren, einen signifikanten Rückgang zeigten. Die cross-lagged Analyse ergab, dass Hilfe-Suchintentionen das nachfolgende Risiko für das Erleben von SITBs negativ vorhersagten. Schlussfolgerungen Höhere Hilfe-Suchintentionen sagten niedrigere SITBs ein Jahr später voraus. Änderungen in den Hilfe-Suchintentionen dienen als wertvoller Indikator zur Unterscheidung zwischen verschiedenen Arten von SITBs-Übergängen. Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Implementierung von Präventions- und Interventionsstrategien, die darauf abzielen, die Hilfe-Suchintentionen zu erhöhen, um SITBs zu reduzieren.
Wang et al. (Do,) untersuchten diese Frage.