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In Afrika haben sich die Dengue-Infektionen im Vergleich zu 2019 bis Dezember 2023 um das Neunfache erhöht, mit über 270.000 Fällen und 753 gemeldeten Todesfällen in 18 Mitgliedstaaten der Afrikanischen Union (AU). Dieser Kommentar fasst den Kontext der Dengue-Ausbrüche in Afrika zusammen und gibt Empfehlungen für eine nachhaltige Kontrolle. Im Jahr 2023 berichteten 18 Mitgliedstaaten der Afrikanischen Union über Ausbrüche von Dengue, darunter sieben mit ongoing bewaffneten Konflikten. Diese Länder gehörten zu den 15 afrikanischen Ländern mit den meisten Vertriebene auf dem Kontinent und machten 98 % aller im Kontinent im Jahr 2023 gemeldeten Dengue-Fälle aus. Der Klimawandel bleibt ein wichtiger Treiber, sowohl durch die Vertreibung von Menschen als auch durch die globale Erwärmung. Der Kontinent sieht sich weiterhin mehreren Herausforderungen bei der Erkennung, Berichterstattung und dem Management gegenüber, wie z.B. dem Mangel an lokaler Laborkapazität, der Fehlklassifizierung von Dengue-Fällen und dem Mangel an medizinischen Gegenmaßnahmen. Lösungen, die darauf abzielen, die grenzüberschreitende Überwachung und frühe Warnsysteme mit einem multisektoralen One-Health-Ansatz, lokale Forschung und Entwicklung für Therapeutika und Diagnostik sowie das Engagement der Gemeinschaft zu stärken, um diese zu befähigen, sich selbst zu schützen und das Ausmaß der Bedrohung zu verstehen, könnten zur Eindämmung der Krankheitsausbreitung in Afrika beitragen.
Mercy et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.