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Die Art und Weise, wie organische Agenten die Welt erkennen und wie Algorithmen Probleme lösen, ist grundlegend unterschiedlich. Der sinnvollste Handlungsweg für ein Organismus folgt nicht einfach aus logischen Inferenzregeln. Bevor es solche Regeln verwenden kann, muss der Organismus das Problem der Relevanz angehen. Es muss schlecht definierte Probleme in gut definierte umwandeln, Semantik in Syntax. Diese Fähigkeit zur Relevanzrealisation ist in allen Organismen vorhanden, von Bakterien bis zu Menschen. Sie liegt an der Wurzel der organischen Agentur, Kognition und Bewusstsein und resultiert aus der besonderen autopoietischen, antizipatorischen und adaptiven Organisation lebender Wesen. In diesem Artikel zeigen wir, dass der Prozess der Relevanzrealisation über die Formalisierung hinausgeht. Er kann nicht vollständig durch algorithmische Ansätze erfasst werden. Dies impliziert, dass organische Agentur (und damit auch Kognition und Bewusstsein) im Kern nicht rechnerisch sind. Stattdessen zeigen wir, wie der Prozess der Relevanz durch eine adaptive und emergente triadische Dialektik (eine Trialektik) realisiert wird, die sich als eine metabolische und ökologisch-evolutionäre ko-konstruktive Dynamik manifestiert. Dies führt zu einem meliorativen Prozess, der es einem Agenten ermöglicht, kontinuierlich einen Halt auf seiner Arena, seiner Realität zu behalten. Lebendig zu sein bedeutet, Sinn in der eigenen Welt zu finden. Diese Art von verkörperter ökologischer Rationalität ist ein grundlegender Aspekt des Lebens und ein entscheidendes Merkmal, das es von der unbelebten Materie unterscheidet.
Jaeger et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.