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Angesichts der wachsenden Besorgnis über antimikrobielle Resistenzen als bedeutende Gesundheitsherausforderung hat die Forschung zugenommen, die sich darauf konzentriert, das antimikrobielle Potenzial von polyphenolreichen Extrakten zu ermitteln, um die Abhängigkeit von Antibiotika zu verringern. Frühere Studien haben die antifungalen Effekte von Extrakten als potenzielle Alternativen zu herkömmlichen therapeutischen Strategien untersucht. Wir haben die antibakteriellen und antifungalen Effekte von standardisiertem Granatapfelextrakt (PE) und Zitronenextrakt (LE) mit einer Reihe von gramnegativen und grampositiven Bakterien sowie zwei Hefespezies bewertet. Zusätzlich haben wir die antimikrobiellen Aktivitäten gängiger Antibiotika (Ciprofloxacin, Imipenem, Gentamicin und Ceftazidim), allein oder in Kombination mit Extrakten, gegen Staphylococcus aureus und Escherichia coli bewertet. PE zeigte erhebliche antibakterielle (hauptsächlich bakterizide) und antifungale Effekte gegen die meisten Erreger, während LE antibakterielle (hauptsächlich bakteriostatische) und antifungale Eigenschaften in geringerem Maße aufwies. Im Vergleich zu Antibiotika zeigte PE eine größere Hemmzone (ZOI) als Ciprofloxacin und Ceftazidim (p < 0,01) und eine vergleichbare ZOI zu Gentamicin (p = 0,4) gegen Staphylococcus aureus. Kombinationen von entweder PE oder LE mit Antibiotika zeigten jedoch entweder neutrale oder antogonistische Effekte auf die Antibiotikaaktivität gegen Staphylococcus aureus und Escherichia coli. Diese Ergebnisse tragen zu den bestehenden Beweisen bezüglich der antimikrobiellen Effekte von PE und LE bei. Sie erweitern den Forschungsstand, der andeutet, dass Polyphenole sowohl antagonistische als auch synergistische Effekte in der antimikrobiellen Aktivität ausüben. Dies unterstreicht die Bedeutung der Identifizierung optimaler Polyphenolkonzentrationen, die die Antibiotikaaktivität steigern und die Antibiotikaresistenz verringern können. Weitere in vivo-Studien, beginnend mit Tierversuchen und fortschreitend zu humanen Studien, könnten potenziell zur Empfehlung dieser Extrakte für therapeutische Zwecke führen.
Farhat et al. (Di,) untersuchten diese Frage.
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