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Zusammenfassung Frühere Forschungen haben inkonsistente Ergebnisse bezüglich der Verbindung zwischen metabolischem Syndrom und Prostatakrebs hervorgebracht. Es ist für Beobachtungsstudien herausfordernd, eine schlüssige kausale Beziehung zwischen den beiden herzustellen. Dennoch kann die Mendelsche Randomisierung in diesem Kontext stärkere Beweise für die Kausalität liefern. Um den ursächlichen Zusammenhang zwischen einem metabolischen Kompositum und seinen Komponenten mit Prostatakrebs zu untersuchen, führten wir eine Zwei-Stichproben-Mendelsche Randomisierungsstudie (MR) durch, die aggregierte Daten aus genomanalysis-Studien verwendete, gefolgt von Meta-Analysen. In unserer Studie verwendeten wir die inverse Varianzgewichtung als primäre Methode für die MR-Analyse. Zusätzlich bewerteten wir potenzielle Quellen der Heterogenität und der horizontalen Pleiotropie durch den Cochran's Q-Test und die MR-Egger-Regression. Außerdem verwendeten wir multivariate MR, um zu bestimmen, ob Rauchen im Vergleich zum Alkoholkonsum einen Einfluss auf die Ergebnisse hatte. Wir fanden keinen kausalen Zusammenhang zwischen metabolischem Syndrom und seinen Komponenten und Prostatakrebs (MetS, Odds Ratio OR = 0,95, 95% Konfidenzintervall CI = 0,738–1,223, p = 0,691; TG, OR = 1,02, 95% CI = 0,96–1,08, p = 0,59; HDL, OR = 1,02, 95% CI = 0,97–1,07, p = 0,47; DBP, OR = 1,00, 95% CI = 0,99–1,01, p = 0,87; SBP, OR = 1,00, 95% CI = 0,99–1,00, p = 0,26; FBG OR = 0,92, 95% CI = 0,81–1,05, p = 0,23; WC, OR = 0,93, 95% CI = 0,84–1,03, p = 0,16). Schließlich bestätigt die MVMR, dass das metabolische Syndrom und seine Komponenten unabhängig von Rauchen und Alkoholkonsum bei Prostatakrebs sind. Wir fanden keine signifikanten Beweise, um eine kausale Beziehung zwischen dem metabolischen Syndrom und seinen Komponenten und Prostatakrebs durch MR-Analyse festzustellen. Weitere Forschung ist notwendig, um die potenzielle Pathogenese zwischen den beiden Krankheiten zu untersuchen.
Xia et al. (Freitag) untersuchten diese Frage.