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Ziele: Ziel dieser Studie war es, die postoperative Diskrepanz zwischen Beckenneigung und lumbaler Lordose (PI–LL) sowie die gesundheitsbezogene Lebensqualität (HRQOL) zu untersuchen, um altersbereinigte PI–LL-Ziele zu bestimmen. Methode: Der Datensatz umfasste eine Vielzahl von Variablen, einschließlich Alter, Geschlecht, Body-Mass-Index, Charlson-Komorbiditätsindex, Vorhandensein von Osteopenie, Krankenhausaufenthalt, Operationsdauer, Blutverlust, Scores der American Society of Anesthesiologists, Anzahl der Fusionsebenen, lumbale Lordose, sagittale vertikale Achse, Beckenneigung und PI–LL. Die nicht-lineare Beziehung zwischen PI–LL und klinischen Ergebnissen wurde unter Verwendung einer Kurvenanalyse untersucht, wobei Anpassungen für potenzielle Störvariablen vorgenommen wurden. Nach der Identifizierung einer nicht-linearen Beziehung wurde ein zweigeteiltes Regressionsmodell verwendet, um den Schwellenwert-Effekt zu bestimmen. Ergebnisse: Insgesamt wurden 280 Patienten eingeschlossen. Im vollständig angepassten Modell betrug das optimale PI–LL-Ziel für Patienten im Alter von 45–54 Jahren PI–LL 20°. Im Kurvenanpassungsdiagramm war zu erkennen, dass die Beziehung zwischen PI–LL und HRQOL-Ergebnissen in jeder Altersgruppe nicht linear war. Die Peaks der Kurven innerhalb jeder Gruppe traten an unterschiedlichen Orten auf. Höhere und niedrigere Schwellenwerte für optimale chirurgische Ziele wurden unter Verwendung des zweigeteilten Regressionsmodells aus dem SRS-22-Score und dem ODI-Score bestimmt. Schlussfolgerungen: Diese Studie zeigte, dass das optimale PI–LL nach einer korrektiven Operation bei Erwachsenen mit degenerativer Skoliose altersabhängig angepasst werden sollte.
Zhang et al. (Freitag) haben diese Frage untersucht.