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Die Invasion von nicht heimischen Arten (NNS) ist eine der größten Bedrohungen für den Verlust der Biodiversität und stellt ein größeres Problem im Mittelmeer dar. Obwohl viele jüngste EU-Politiken und -Richtlinien dieses Problem ansprechen und zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht wurden, bleiben die verfügbaren Daten verstreut und unvollständig. Im Jahr 2021 wurde das World Register of Introduced Marine Species (WRiMS), eine neu eingerichtete Datenbank, ins Leben gerufen, die jedoch bislang keiner systematischen Analyse unterzogen wurde. Diese Studie führte eine gründliche Untersuchung der im WRiMS-Datenbank dokumentierten NNS im Mittelmeer (International Hydrographic Organization Sea Area) durch. Unsere Ergebnisse zeigten, dass die Mehrheit der Arten in der WRiMS-Datenbank für das Mittelmeer als „unbestimmt“ oder „unsicher“ klassifiziert wird, wobei nur 79 Arten als „invasiv“ und 13 als „besorgniserregend“ gekennzeichnet sind. Die Anzahl der erfassten Tierarten übersteigt die der Pflanzen, und die meisten Arten gehören den Phyla Chordata und Mollusca an. Callinectes sapidus und Fistularia commersonii waren die häufigsten Arten, die in der WRiMS für das Mittelmeer verzeichnet wurden. Obwohl einige Daten über die Auswirkungen von NNS und die Vektoren ihrer Einführung vorliegen, bleibt die Information unvollständig und erfordert weitere wissenschaftliche Untersuchungen. Die in den Ergänzungen synthetisierten und zusammengefassten Daten können wertvolle Informationen für eine Reihe von Managemententscheidungen und zur Anleitung weiterer wissenschaftlicher Forschungen zu NNS-Invasionen im Mittelmeer liefern.
Slišković et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.