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Die Entwicklungsbiologie – das Studium der Prozesse, durch die sich Zellen, Gewebe und Organismen entwickeln und im Laufe der Zeit verändern – ist in eine neue goldene Ära eingetreten. Nach der Revolution der molekularen Genetik in den 80er und 90er Jahren und der Diversifizierung des Feldes im frühen 21. Jahrhundert befinden wir uns in einer Phase, in der leistungsstarke Technologien neue Ansätze bieten und unerforschte Wege eröffnen. Der Fortschritt auf diesem Gebiet wurde durch Fortschritte in der Genomik, Bildgebung, Ingenieurwesen und computationaler Biologie sowie durch emerging Modell-Systeme von Bärtierchen bis zu Organoiden beschleunigt. Wir fassen zusammen, wie revolutionäre Technologien zu bemerkenswertem Fortschritt im Verständnis der Tierentwicklung geführt haben. Wir beschreiben, wie klassische Fragen in der Genregulation, Musterbildung, Morphogenese, Organogenese und der Stammzellbiologie neu aufgerollt werden. Wir diskutieren die Zusammenhänge von Entwicklung mit Evolution, Selbstorganisation, Metabolismus, Zeit und Ökologie. Wir spekulieren, wie sich die Entwicklungsbiologie in einer Ära der synthetischen Biologie, künstlichen Intelligenz und menschlichen Ingenieurwesens entwickeln könnte.
Liberali et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.