Die hölzerne sitzende Ksitigarbha-Bodhisattva-Triad und die Tonfiguren der zehn Unterweltkönige im Myeongbujeon-Saal des Seonwonsa-Tempels sind als klare Werke von bestimmten Schöpfern bekannt und dokumentiert aus dem Jahr 1610. Die Figuren dienen als bedeutende akademische Ressourcen zur Untersuchung der morphologischen Veränderungen in den Statuen, die aktiv in der späten Joseon-Zeit produziert wurden. Allerdings traten in den untersuchten Statuen verschiedene Schäden wie Abblättern der Farbschicht, Risse und Brüche auf, und die Pigmente zeigten eine komplexe chemische Zusammensetzung. Insbesondere wurden große Mengen an Ca und P in der weißen Grundschicht nachgewiesen, was auf die Existenz einer weißen Beschichtung zur Zeit der Schöpfung hinweist. Die blauen Pigmente auf den Tonfiguren der zehn Unterweltkönige zeigen allgemein die Eigenschaften von Sinamchae, einer Mischung aus gefärbten Metalloxiden und glasartigem Pulver. Die untersuchten Figuren wurden mehrfach restauriert, und in den Pigmenten ähnlicher Farben wurden verschiedene Farbbestandteile nachgewiesen, was darauf hinweist, dass sie getönt wurden. Basierend auf den Maltechniken wie Über- und Füllmalerei wird interpretiert, dass es ein Angebot und eine Nachfrage nach Materialien gab, die die Zeit und die soziale Situation widerspiegelten. Die Ergebnisse dieser Studie können als grundlegende Daten für zukünftige Konservierungen der Statuen im Seonwonsa-Tempel genutzt werden.
Jeong et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.