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Hintergrund Burnout ist ein bedeutendes Problem für Fachkräfte in der Palliativ- und Hospizversorgung, das durch die Auswirkungen der Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19) auf Gesundheitsfachkräfte verstärkt wird. Es ist entscheidend, unser Verständnis der Prävalenzdaten zu aktualisieren, assoziierte Faktoren zu identifizieren und Unterstützungsressourcen während der COVID-19-Pandemie zu bewerten. Methoden Ziel war es, die Prävalenz von Burnout unter Fachkräften der Palliativ- und Hospizversorgung zwei Jahre nach Beginn der COVID-19-Pandemie zu untersuchen, indem das Maslach-Burnout-Inventar verwendet wurde; Angst wurde anhand des General Anxiety Disorder-7 (GAD-7) gemessen, sowie die Arbeitsbelastung, die Ris Wahrnehmung von COVID-19, das Vertrauen in Schutzmaßnahmen (persönlich, am Arbeitsplatz und staatlich) und die Nutzung sowie die wahrgenommene Nützlichkeit von Unterstützungsressourcen. Eine univariate logistische Regressionsanalyse wurde durchgeführt, um Burnout in Beziehung zu diesen Faktoren zu setzen. Ergebnisse Von den 115 Befragten, darunter Ärzte, Pflegekräfte und Sozialarbeiter (76,5 % weiblich; durchschnittliches Alter 40,9), erlebten 48,7 % Burnout. Burnout korrelierte mit erhöhter Angst, höherer Ris Wahrnehmung bezüglich COVID-19, höherer Arbeitsbelastung und vermindertem Vertrauen in Schutzmaßnahmen. Peer-Unterstützung, COVID-Informationen und psychologische Programme wurden als am effektivsten für den Umgang mit der Situation bewertet. Fazit Die Studie zeigt erhebliche Burnout-Niveaus unter Fachkräften der Palliativ- und Hospizversorgung, die mit Arbeitsbelastung, Angst und wahrgenommenem Risiko in Zusammenhang stehen. Traditionelle Maßnahmen zur psychischen Gesundheit hatten eine begrenzte Wirksamkeit; die Befragten bevorzugten Peer-Unterstützung und organisatorische Veränderungen. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Ansatzes, der vielfältige Ressourcen, Arbeitslastmanagement und regelmäßige psychische Gesundheitsbewertungen umfasst.
Ng et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.