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Immunzellen sind hochdynamisch und in der Lage, durch Umgebungen mit unterschiedlichen biochemischen und mechanischen Zusammensetzungen zu migrieren. Ihre Migration wurde klassischerweise als amöboid definiert, unter der Annahme, dass sie integrinunabhängig ist. Hier zeigen wir, dass aktivierte primäre Th1 T-Zellen sowohl für die Eingrenzung als auch für extrazelluläre Matrixproteine benötigen, um effizient zu migrieren. Diese Migration wird durch kleine und dynamische fokale Adhäsionen vermittelt, die aus denselben Proteinen bestehen, die mit kanonischen mesenchymalen Zellfokalen Adhäsionen assoziiert sind, wie Integrinen, Talin und Vinculin. Diese fokalen Adhäsionen lokalisierten sich außerdem an Stellen von kontraktilen Zugspannungen, die es den T-Zellen ermöglichen, sich durch enge Räume zu ziehen. Schließlich zeigen wir, dass Th1 T-Zellen bevorzugt den Spuren anderer T-Zellen folgen, was darauf hindeutet, dass diese Adhäsionen die extrazelluläre Matrix modifizieren, um zusätzliche Umweltleitlinien zu bieten. Diese Ergebnisse zeigen nicht nur, dass die Grenzen zwischen amöboiden und mesenchymalen Migrationsmodi mehrdeutig sind, sondern dass integrinvermittelte fokale Adhäsionen eine Schlüsselrolle bei der Motilität von T-Zellen spielen.
Caillier et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.