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Hintergrund: Die Einführung biologischer Medikamente im Management der chronischen Rhinosinusitis mit Nasenpolypen (CRSwNP) ermöglicht neue und zunehmend vielversprechende therapeutische Optionen. Dieses Manuskript hat das Ziel, eine multizentrische Studie in einem realen Umfeld zur Mepolizumab-Behandlung für schwere unkontrollierte CRSwNP mit oder ohne begleitendes Asthma bereitzustellen. Methoden: Eine retrospektive Datenanalyse wurde gemeinsam an den Abteilungen für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Kopf- und Halschirurgie der Universität La Sapienza und des San Camillo Forlanini Krankenhauses in Rom durchgeführt. Beide Institutionen beteiligten sich daran, klinische Informationen über Patienten mit CRSwNP, die mit Mepolizumab behandelt wurden, auszutauschen. Die Patienten wurden vor Beginn der Mepolizumab-Behandlung, nach sechs Monaten und nach zwölf Monaten ab der ersten Medikamentengabe evaluiert. Während der Nachuntersuchungen unterzogen sich die Patienten einer endoskopischen Evaluation, einer Beurteilung der Lebensqualität, einer Bewertung der nasalen Symptome und Blutuntersuchungen, um hauptsächlich Neutrophile, Basophile, Eosinophile sowie IgG-, IgA- und IgE-Bestimmungen zu überwachen. Ergebnisse: Zwanzig Patienten mit CRSwNP und Behandlung mit Mepolizumab wurden eingeschlossen (12 Frauen und 8 Männer mit einem Durchschnittsalter von 63,7 Jahren). Sechzehn Patienten (80%) hatten begleitendes Asthma. Während der Nachuntersuchungen wurde eine allmähliche Verbesserung des Nasenpolypen-Scores, der Lebensqualität und der nasalen Symptome festgestellt, beurteilt durch SNOT-22 und VAS, sowie ein Verlust des Geruchssinns, gemessen durch die olfaktorische VAS. In Bezug auf die Blutuntersuchungen nahmen die Eosinophilen allmählich ab, während andere Blutparameter keine statistisch signifikanten Veränderungen zeigten. Schlussfolgerungen: Mepolizumab hat sich als wirksam im therapeutischen Management von Patienten mit CRSwNP erwiesen. Weitere Studien sind erforderlich, um unsere Ergebnisse zu unterstützen und die zugrunde liegenden Immunwege besser zu verstehen, um die Reaktion der Patienten auf die biologische Behandlung bei CRSwNP vorherzusagen.
Cavaliere et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.