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Zusammenfassung Hintergrund und Ziele Hämostase (HV) Systeme zielen darauf ab, die Transfusionsergebnisse bei Patienten und die Sicherheit der Spender zu verbessern. Eine wichtige Frage für Blutregulierungsbehörden ist, wie ein effektives HV-System sichergestellt werden kann. Materialien und Methoden Wir haben die HV-Berichte, die in den letzten zwei Jahrzehnten an das Paul-Ehrlich-Institut übermittelt wurden, retrospektiv analysiert. Ergebnisse Zwischen 2011 und 2020 wurden 50,86 Millionen Einheiten Blutkomponenten verwendet, und es wurden 8931 vermutete schwerwiegende unerwünschte Reaktionen bei Spendern und Empfängern (SARs), 874 schwerwiegende unerwünschte Ereignisse (SAEs) und 12.073 Spender-Rückverfolgungen gemeldet. Nach der Umsetzung spezifischer Risikominderungsmaßnahmen (RMMs) zwischen 2000 und 2010 verringerten sich die SAR-Meldungsraten für transfusionsübertragene Virusinfektionen (TTVIs), transfusionsbedingte akute Lungenschäden (TRALI) und transfusionsübertragene bakterielle Infektionen (TTBIs), während sie für andere schwerwiegende unerwünschte Transfusionsreaktionen zunahmen. In diesem Jahrzehnt ging der gesamte Einsatz von Blutkomponenten zurück. Fazit Die langfristige Datenerhebung bildet die Grundlage zur Feststellung von Trends und Veränderungen in der Meldung und zur Evaluierung der Wirkung von RMM. Standardisierte Kriterien für Reaktionstypen, Schweregrad und Zurechenbarkeitsbewertungen sowie die Verfügbarkeit eines Nenners sind wichtige Elemente. Die zentrale Datenerhebung und unabhängige Bewertungen ermöglichen die Überwachung von HV-Daten im landesweiten Kontext über die Zeit. Die Einbeziehung der Stakeholder und transparentes Feedback zum Nutzen von RMM werden dazu beitragen, die Ziele der HV zu erreichen.
Berg et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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