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Medulloblastom (MB) ist der häufigste bösartige Hirntumor bei Kindern mit umfangreicher Heterogenität, die zu unterschiedlichen klinischen Ergebnissen führt. Kürzlich wurde MB in vier molekulare Subgruppen unterteilt: WNT, SHH, Gruppe 3 und Gruppe 4. Während SHH und Gruppe 4 für ihre intermediäre Prognose bekannt sind, haben Studien weitreichende Unterschiede in den Patientenergebnissen innerhalb dieser Subgruppen berichtet. Diese Studie zielt darauf ab, eine radiomische prognostische Signatur, medulloblastoma radiomics risk (mRRisk), zu erstellen, um die Risikostufen innerhalb der Subgruppen SHH und Gruppe 4 einzeln für eine zuverlässige Risikostratifizierung zu identifizieren. Unsere Hypothese ist, dass diese Signatur umfassend die Tumoreigenschaften erfassen kann, die eine genaue Identifizierung des Risikoniveaus ermöglichen. Insgesamt wurden 70 MB-Studien (48 Gruppe 4 und 22 SHH) retrospektiv aus drei Institutionen kuratiert. Für jede Subgruppe wurden 232 handgefertigte Merkmale extrahiert, die die Entropie, Oberflächenveränderungen und Kontureigenschaften des Tumors erfassen. Die Merkmale wurden miteinander verknüpft und in Regressionsmodelle für die Risikostratifizierung eingespeist. Im Gegensatz zur Chang-Stratifizierung, die keine signifikanten Unterschiede innerhalb der Subgruppen ergab, wurden signifikante Unterschiede zwischen zwei Risikogruppen in Gruppe 4 (p = 0,04, Konstanzindex (CI) = 0,82) auf dem zystischen Kern und dem nicht verstärkten Tumor sowie in SHH (p = 0,03, CI = 0,74) auf dem verstärkten Tumor beobachtet. Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass Radiomics als prognostisches Werkzeug zur Verfeinerung der MB-Risikostratisierung dienen kann, um die Patientenversorgung zu verbessern.
Ismail et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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