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Dieser Artikel untersucht die Rolle des religiösen Tourismus in der lokalen und regionalen Entwicklung am Beispiel einer Kirche, die die Resilienz lokaler Gemeinschaften widerspiegelt und nachhaltige sowie spezifisch organisierte Touren entwickelt. Der Schwerpunkt liegt auf der Analyse der vorherrschenden Motive und der Schaffung von touristischen Besuchen im Süden Albaniens. Fünf Jahrhunderte osmanischer Präsenz in Albanien und anderen Balkanländern haben sichtbare Spuren hinterlassen, die Kultur und Religion verbinden. Die Besetzung selbst sowie die osmanische Herrschaft (1392–1912) war durch verschiedene Wellen gekennzeichnet, die zahlreiche Elemente orientalischer Kunst, Bauweise und Architektur in das lokale Erbe einbrachten. Daten wurden von kommunalen und regionalen Stellen mittels einer Umfrage zu den Wahrnehmungen und Einstellungen gegenüber der Entwicklung des Erbe-Tourismus erhoben. Verschiedene Kunstaspekte, wie die Wandfresken mit Darstellungen von Sankt Georg von Ioannina in der Kirche der Heiligen Apostel im südlichen albanischen Dorf Hoshteve, veranschaulichen Albaniens Durchhaltevermögen in der nachbyzantinischen Periode. Die religiöse Vielfalt der albanischen Gesellschaft sowie die Bewahrung sozialer Harmonie und religiöser Toleranz, insbesondere während der jüngsten Übergangsphase, sind von besonderer Bedeutung. Die Analysen zeigen eine klare Verbindung zwischen religiösem Tourismus und der Förderung einer nachhaltigen lokalen Wirtschaft. Die Schlussfolgerungen des Artikels heben die Notwendigkeit der Abstimmung zwischen öffentlichen und privaten Akteuren sowie Tourismusmanagementplänen hervor, damit Regionen eine erfolgreiche Zukunft als Reiseziele für Erbe-Tourismus haben können. Da solche Probleme ähnlich wie anderswo sind, können die Ergebnisse dieser Untersuchung auf andere periphere Gebiete übertragen werden.
Shumka et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.