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Blutstrominfektion (BSI) bei febrilen neutropenischen (FN) Patienten mit hämatologischer Malignität ist eine häufige Manifestation mit einer hohen Sterblichkeitsrate. Um die Sterblichkeit zu senken, ist Wissen über die Erreger, die BSI verursachen, und deren antimikrobielle Empfindlichkeitsmuster erforderlich, um die rechtzeitige Einleitung einer geeigneten antimikrobiellen Therapie zu gewährleisten. Diese Studie zielte darauf ab, das pathogene Spektrum und die Muster der antimikrobiellen Resistenz von BSI bei diesen Patienten zu charakterisieren. In dieser Querschnittsstudie wurden Patienten, die im Hämatologie-Abteilung über einen Zeitraum von einem Jahr mit laborbestätigten positiven Blutkulturen aufgenommen wurden, eingeschlossen. Informationen zu den demografischen Profilen und mikrobiologischen Profilen wurden aufgezeichnet. Standardverfahren wurden angewendet, um die Isolate und deren Resistenzmuster in positiven Blutkulturen zu identifizieren. Daten wurden auf einem MS-Excel-Blatt mit verschiedenen Diagrammen und Tabellen gesammelt und analysiert. Während des Studienzeitraums von einem Jahr wurden 198 Episoden von BSI bei 147 FN-Patienten registriert. Die Mehrheit der Isolate waren gramnegative Stäbchen (GNB: n=107, 54,04 %). Unter GNB (n=34, 31,77 %) war am häufigsten isoliert und bei grampositiven Kokken (GPC) war das meist isolierte (n=37, 62,71 %). (n=12, 37,5 %) war der häufigste isolierte Pilzerreger. Die Empfindlichkeit gegenüber Penicillin, Clindamycin und Chinolonen war bei GPC am geringsten. Unter GNB wurden höhere Resistenzmuster gegen Ceftazidim, Cefepim, Cefoperazon-Sulbactam, Piperacillin-Tazobactam und Meropenem beobachtet. Alle Isolate waren resistent gegen Fluconazol. Diese Studie zeigte einen signifikanten Anstieg des Anteils von gramnegativen nicht-fermentierenden Bakterien (GNNFB). Diese Ergebnisse heben die Notwendigkeit einer regelmäßigen Überprüfung der institutionellen antimikrobiellen Richtlinien hervor, die die Sterblichkeit sowie die Entwicklung resistenter Erreger verringern werden.
Bhattacharjee et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.