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Die Frage der Verständlichkeit von Sprache in Gebäuden wird unterschiedlich behandelt, je nachdem, ob die Sprache innerhalb desselben Raums gesprochen und gehört wird, z.B. in einem Auditorium, oder von einem Raum in einen anderen übertragen wurde. In Auditorien wird es als ein Problem im Zeitbereich betrachtet, wobei der Schwerpunkt auf der Schallabbaugeschwindigkeit liegt, die insgesamt durch die Nachhallzeit und genauer durch den Anteil der Energie ausgedrückt wird, der innerhalb der Integrationszeit des Ohrs empfangen wird. Im Gegensatz dazu wird die Verständlichkeit der Sprache beim Übertragen zwischen Räumen als ein Frequenzbereichsproblem behandelt und gilt als bedingt durch den Unterschied der durchschnittlichen Schalldruckpegel in den Quell- und Empfangsräumen, ausgedrückt als Funktion der Frequenz. Wenn wir jedoch die Schallabbau-Muster, die in einigen Schallübertragungssituationen gefunden werden, mit denen von Auditorien vergleichen, deren Nachhallzeiten im Allgemeinen als viel zu lang für eine gute Sprachverständlichkeit angesehen werden (Abbildung l), wird deutlich, dass es im ersteren Fall ebenso viel, wenn nicht mehr 'späte' Energie geben kann als im letzteren. Ziel der in diesem Papier beschriebenen Arbeit war es zu beurteilen, wie signifikant dieses Phänomen sein könnte und insbesondere, ob Wände und Trennwände mit derselben stationären Schalldämmung, jedoch mit unterschiedlichen dynamischen Eigenschaften, unterschiedliche Niveaus der Sprachprivatsphäre erzeugen könnten.
PT LEWIS (Freitag) hat diese Frage untersucht.
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