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Abstract Ziel Trotz globaler Rückgänge der Hepatitis-B-Virus (HBV)-Prävalenz sind schätzungsweise 6,2 Millionen Kinder infiziert, von denen zwei Drittel in der WHO-Region Afrika leben. Wir wollten die HBV-Infektionen bei Kindern charakterisieren, um die Eliminierungsbemühungen in der Demokratischen Republik Kongo (DRC), einem der größten und bevölkerungsreichsten afrikanischen Länder, zu unterstützen. Methoden Anhand der aktuellsten (2013–14) national repräsentativen Demografischen und Gesundheitserhebung in der DRC analysierten wir das HBV-Oberflächenantigen (HBsAg) aus getrockneten Blutproben und die zugehörigen Umfrage Daten von Kindern im Alter von 6-59 Monaten. Wir schätzten die nationale, regionale und nach möglichen Korrelaten von Infektionen differenzierte HBsAg-Positivitätsprävalenz. Wir bewerteten die räumliche Variation der HBsAg-Positivitätsprävalenz, insgesamt sowie nach Alter, Geschlecht und Impfstatus. Ergebnisse Mit Daten von 5.679 Kindern fanden wir eine nationale HBsAg-Positivitätsprävalenz von 1,3% (95% CI: 0,9%-1,7%), die jedoch von 0,0% in der Hauptstadtprovinz Kinshasa der DRC bis zu 5,6% in der nordwestlichen Provinz Sud-Ubangi reichte. Die Prävalenz bei Jungen (1,8%, 95% CI: 1,2%-2,7%) war doppelt so hoch wie bei Mädchen (0,7%, 95%CI: 0,4%-1,3%). Tetanus-Antikörper-Negativität, ländliche Wohnformen und geringerer Haushaltsreichtum waren ebenfalls signifikant mit höherer HBsAg-Positivität verbunden. Wir beobachteten keinen Unterschied in der Prävalenz nach Alter. Kinder hatten höhere Odds für HBsAg-Positivität, wenn sie mit einem oder mehreren HBsAg-positiven Erwachsenen im Haushalt lebten (OR: 2,3, 95%CI: 0,7-7,8), insbesondere bei einer HBsAg-positiven Mutter (OR: 7,2, 95%CI:1,6-32,2). Schlussfolgerung In der größten nationalen Umfrage zu HBV bei Kindern und Haushaltskontakten in der DRC fanden wir heraus, dass die HBV-Prävalenz bei Kindern 10-60 Mal über dem globalen Ziel von 0,1% lag. Wir heben spezifische Regionen und Bevölkerungsgruppen für weitere Untersuchungen und gezielte Präventionsbemühungen hervor.
Morgan et al. (Do,) untersuchten diese Frage.