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Der Raumflug induziert eine Immunreaktion bei Astronauten. Um diesen Effekt besser zu charakterisieren, generierten wir Einzelzell-, Multi-Omik-, zellfreie RNA (cfRNA), biochemische und hämatologische Daten für die SpaceX Inspiration4 (I4) Missionscrew. Wir fanden heraus, dass 18 Zytokine/Chemokine, die mit Entzündung, Alterung und muskulärer Homöostase in Verbindung stehen, sich nach dem Raumflug veränderten. In den I4 Einzelzell-Multi-Omik-Daten identifizierten wir eine "Raumflugsignatur" der Genexpression, die durch eine Anreicherung in der oxidativen Phosphorylierung, UV-Reaktion, Immunfunktion und TCF21-Signalwegen gekennzeichnet war. Wir bestätigten das Vorhandensein dieser Signatur in unabhängigen Datensätzen, einschließlich der NASA-Zwillingsstudie, den I4-Haut-Spatial-Transkriptomikdaten und 817 NASA GeneLab-Maus-Transkriptomen. Schließlich beobachteten wir, dass (1) T-Zellen eine Hochregulation von FOXP3 zeigten, (2) MHC-Klasse-I-Gene langzeitlich unterdrückt waren und (3) infektionsbezogene Immunwege mit Verschiebungen im Mikrobiom assoziiert waren. Zusammenfassend offenbart diese Studie konservierte und distincte Immunstörungen, die auftreten, und skizziert einen Fahrplan für potenzielle Gegenmaßnahmen zur Erhaltung der Gesundheit von Astronauten.
Kim et al. (Di,) untersuchten diese Frage.