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Hormesis, eine biphasische Reaktion, bei der geringe Mengen von Stressoren das Wachstum anregen und hohe Dosen es hemmen, hat erhebliche Auswirkungen auf den Einsatz landwirtschaftlicher Chemikalien. Diese Übersicht untersucht die Auswirkungen von Niedrigdosenfungiziden oder Pestiziden auf pathogene und biologisch kontrollierende Pilze. Diese Studie hebt hervor, wie die Exposition gegenüber subletalen Dosen das Wachstum und die Virulenz von pilzlichen Pathogenen steigern kann, während sie auch deren Stresstoleranz bei höheren Dosen potenziell erhöht. Dieses Phänomen kompliziert die Strategien zur Bekämpfung von Fungizidresistenzen. Die Übersicht konzentriert sich auf spezifische Fungizide wie Dimethachlon, Prochloraz, Carbendazim und andere sowie deren hormetischen Effekte auf pilzliche Pathogene. Darüber hinaus werden die Effekte von Niedrigdosenpestiziden und -fungiziden auf nützliche Pilze wie entomopathogene und arbuskuläre Mykorrhizapilze (AMF) erörtert. Hier kann die Exposition gegenüber Niedrigdosen die Keimung von entomopathogenen Pilzkonidien anregen und die Wurzelbesiedlung sowie die Phosphoraufnahme von AMF erhöhen. Hormesis kann jedoch Kompromisse mit sich bringen, was potenziell zu unvorhergesehenen Konsequenzen für den Organismus führt. Ein umfassendes Verständnis von Hormesis und der dosisabhängigen Fungizidwirkungen ist entscheidend, um das Krankheitsmanagement und die landwirtschaftlichen Praktiken zu optimieren. Dieses Wissen kann Strategien informiereren, um die Resistenz von Pathogenen zu minimieren und nachhaltige Ansätze zu fördern. Die Implementierung eines integrierten Krankheitsmanagements, das Fungizide mit unterschiedlichen Wirkungsmechanismen sowie andere Kontrollmethoden kombiniert, kann effektiv sein. Eine sorgfältige Berücksichtigung der Fungiziddosen und der potenziellen Hormeseffekte ist entscheidend, um eine nachhaltige Kontrolle von Pflanzenkrankheiten und die Ernährungssicherheit zu gewährleisten.
Dharma et al. (2024) untersuchten diese Frage.
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