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Dieses Papier untersucht die Auswirkungen von Kapitalregulierungsreformen auf das Verhalten von Unternehmen. Wir entwickeln ein Portfolio-Auswahlmodell, um zu untersuchen, wie Kapitalregulierungsreformen das Risikoverhalten von Finanzinstituten mit unterschiedlichen Kapitaladäquanzniveaus beeinflussen. Das Modell sagt voraus, dass mit zunehmender Strenge der Regulierung entweder alle Unternehmen ihr Risikoverhalten reduzieren oder es eine Kapitaladäquanzschwelle gibt, unterhalb derer das Risikoverhalten zunimmt. Die Reform der Kapitalanforderungen bei Versicherungen in China bietet ein einzigartiges natürliches Experiment, um die Risikoverhaltensreaktionen der Unternehmen auf den durch die Reform bedingten Kapitalstoß zu untersuchen. Wir stellen fest, dass zunehmender regulatorischer Druck – d.h. eine strengere Regulierung – dazu führt, dass weniger kapitaladäquate Versicherer ein höheres Risiko eingehen, die Versicherer, deren Risikoverhalten der Regulierer am meisten reduzieren möchte. Wir schließen die mögliche umgekehrte Kausalität aus, wonach die Risikostrukturen der Versicherer vor der Reform deren Kapitalstoßgrade bestimmen und dass Versicherer vor der Reform durch mehr Risiken niedrig kapitaladäquate Positionen anvisieren. Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Verstärkung der qualitativen Risikobewertung, die Erhöhung der Strafen für insolvente Versicherer und die Erhöhung der Risikosensitivität der Kapitalanforderungen effektive politische Maßnahmen gegen dieses unerwünschte Problem sein könnten.
Jia et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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