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Zusammenfassung Soziale Facilitation ist ein bekanntes Phänomen, bei dem die Anwesenheit von Organismen derselben Art die Leistung eines einzelnen Organismus bei einer spezifischen Aufgabe verbessert. Was Fische betrifft, wurden die meisten Studien zur sozialen Facilitation unter stehenden Wasserbedingungen durchgeführt. Für flusslebende Arten befinden sich Fische jedoch meistens in fließenden Gewässern, und die Auswirkungen der Hydrodynamik auf soziale Facilitation bleiben weitgehend unbekannt. Um diese Wissenslücke zu schließen, haben wir Flumexperimente entworfen und durchgeführt, bei denen das Verhalten von wilden juvenilen italienischen Rifflern (Telestes muticellus) in variierenden Gruppengrößen und bei unterschiedlichen mittleren Strömungsgeschwindigkeiten untersucht wurde. Ein Algorithmus für maschinelles Lernen (KI) wurde entwickelt und verwendet, um die Fischpositionen im Zeitverlauf zu verfolgen und anschließend ihre Exploration, Schwimmaktivität und Raumnutzung zu bewerten. Die Ergebnisse zeigen, dass energieeinsparende Strategien die Raumnutzung in fließenden Gewässern unabhängig von der Gruppengröße bestimmten. Stattdessen nahmen Exploration und Schwimmaktivität mit der Gruppengröße zu, aber das Ausmaß dieser Verbesserung (das die soziale Facilitation quantifiziert) wurde durch die Strömungsgeschwindigkeit moduliert. Diese Ergebnisse haben Auswirkungen darauf, wie zukünftige Forschungsbemühungen gestaltet werden sollten, um die sozialen Dynamiken von flusslebenden Fischpopulationen zu verstehen, die den Beitrag der Hydrodynamik nicht länger ignorieren können.
Mozzi et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.