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Im Bereich der medizinischen Ethik hat das grundlegende Prinzip, die Patientenautonomie zu respektieren, eine erhebliche Bedeutung und tritt häufig als zentrales Anliegen in zahlreichen ethisch komplexen Fällen auf, wie der Genehmigung medizinischer Hilfe beim Sterben oder der Amputation gesunder Gliedmaßen auf Patientenwunsch. Obwohl Befürworter beider Alternativen regelmäßig Prima-Facie-Prinzipien verwenden, um ethische Dilemmata zu lösen, ist das Zusammenspiel dieser Prinzipien oft der Kern der theoretischen Rahmenbedingungen. Da die Auswirkungen der Nachhaltigkeitskrise zunehmend offensichtlich werden, wächst das Bedürfnis, das Bewusstsein für Nachhaltigkeit in die medizinische Entscheidungsfindung zu integrieren und damit potenzielle Konflikte mit der Patientenautonomie wieder einzuführen. Die Auffassung dieser Studie ist, dass die im 20. Jahrhundert festgelegten ethischen Standards die Herausforderungen, die im 21. Jahrhundert entstanden sind, möglicherweise nicht angemessen adressieren. Der Autor schlägt eine erweiterte Auffassung von Patientenautonomie vor, die die Förderung des Wissens, des Selbstbewusstseins und des Verantwortungsbewusstseins der Patienten priorisiert und über einen reinen Fokus auf deren intrinsische Werte hinausgeht. Die Stärkung der Patienten könnte als Werkzeug dienen, um Patientenautonomie, Wohltätigkeit und das Ziel der Reduzierung des Ressourcenverbrauchs in Einklang zu bringen.
Szilárd Dávid Kovács (Sat,) hat diese Frage untersucht.