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Zusammenfassung Immunoglobuline (IGs), entscheidende Bestandteile des menschlichen Immunsystems, bestehen aus schweren und leichten Proteinsträngen, die an drei genomischen Loci kodiert sind. Der IG Kappa (IGK) Genlocus besteht aus zwei großen, inversen segmentalen Duplikationen. Die Komplexität der IG-Loci hat die Nutzung standardisierter Hochdurchsatzmethoden zur Charakterisierung der genetischen Variation innerhalb dieser Regionen behindert. Um diese Einschränkungen zu überwinden, verwenden wir Langlese-Sequenzierung, um haplotyp-resolvierte IGK-Assemblierungen in einer geschichtlich vielfältigen Kohorte (n = 36) zu erstellen, die die erste umfassende Beschreibung der IGK-Haplotypvariation darstellt. Wir identifizieren umfangreiche Locus-Polymorphismen, einschließlich neuartiger einzelner Nukleotidvarianten (SNVs) und neuartiger struktureller Varianten, die funktionale IGKV-Gene beherbergen. Unter 47 funktionalen IGKV-Genen identifizieren wir 145 Allele, von denen 67 zuvor nicht katalogisiert waren. Wir berichten über Unterschiede zwischen den Populationen in der Allelfrequenz für 10 IGKV-Gene, einschließlich Allelen, die in spezifischen Populationen innerhalb dieses Datensatzes einzigartig sind. Wir identifizieren Haplotypen, die Signaturen von Genkonversion tragen und mit einer Anreicherung von SNVs im distalen Bereich des IGK assoziiert sind, sowie einen Haplotyp mit einer Inversion, die sich über die proximalen und distalen Regionen erstreckt. Diese Daten bieten eine wichtige Ressource kuratierter genomischer Referenzinformationen aus verschiedenen Abstammungen und bilden eine Grundlage für das Verständnis der genetischen Variation auf Populationsebene im IGK-Locus.
Engelbrecht et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.