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Der Ozean spielt eine Schlüsselrolle im Klima der Erde, indem er Wärme und Kohlendioxid aus der Atmosphäre aufnimmt. Die Temperatur und Salinität des Ozeans werden durch den Klimawandel beeinflusst, was erhebliche Auswirkungen auf marine Ökosysteme haben kann. Verlässliche Datensätze atmosphärischer und ozeanografischer Parameter sind von besonderem Interesse in produktiven Küstengebieten, um ihre Variabilität auf regionaler und lokaler Ebene angemessen zu überwachen. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, den Ozean weiterhin zu überwachen und zu studieren, um effektive Minderung- und Anpassungsstrategien zu entwickeln. In diesem Zusammenhang verfolgt diese Studie das Hauptziel, die Erdsystemmodelle (ESMs) des Coupled Model Intercomparison Project 6 (CMIP6) zu identifizieren, die die Variabilität der Wassertemperatur, Salinität und Windgeschwindigkeit entlang der spanischen Kontinentalküsten am besten erfassen, um zukünftige Auswirkungen in diesen Regionen zu schätzen. Um dies zu erreichen, wird ein vielschichtiger Ansatz gewählt, der eine historische Bewertung (2000−2014) umfasst, die ESM-Ausgaben mit In-situ-Beobachtungen von Puertos del Estado (PdE) ozeanografischen Bojen vergleicht, eine Untersuchung des aktuellen Zeitraums (2015−2022) unter drei IPCC-Szenarien (SSP1−2.6, SSP2−4.5 und SSP5−8.5) und eine Projektion zukünftiger (2023−2100) Trends unter Verwendung derselben Emissionsszenarien. Die Ergebnisse zeigten, dass die ESMs von CMIP6 die historischen Muster meteo-ozeanografischer Eigenschaften reproduzieren können, wodurch sie wertvolle Werkzeuge für Studien zum Klimawandel darstellen. In der Zukunft (2100), unter Berücksichtigung des pessimistischsten Szenarios (SSP5−8.5), könnte sich die Wassertemperatur um 2,8 °C erhöhen, die Salinität könnte um -1,6 abnehmen und die Windgeschwindigkeit könnte um -0,4 m∙s−1 abnehmen. Diese projektierten Veränderungen können erhebliche Auswirkungen auf die spanischen Küsten haben und das Wachstum, die Fortpflanzung, das Überleben, die Häufigkeit und die Verbreitung einiger mariner Arten gefährden.
Pereira et al. (Do.) haben diese Frage untersucht.