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Die periprosthetische Gewebeentzündung ist eine herausfordernde Komplikation, die bei Gelenkersatzoperationen auftritt und häufig durch Abriebpartikel von Polyethylen (PE)-Komponenten verursacht wird. In dieser Studie untersuchten wir die potenziellen biologischen Effekte der Transplantation eines 2-(Methacryloyloxy)ethyldimethyl-(3-sulfopropyl)ammoniumhydroxid (MEDSAH)-Polymers auf die Oberfläche von PE mithilfe einer Lösungsmitteldampftechnik. J774A.1-Makrophagen-ähnliche Zellen und primär kultivierte Mausosteoblasten wurden mit PE-Pulver mit oder ohne die MEDSAH-Beschichtung behandelt. Die MEDSAH-Transplantation auf PE reduzierte erheblich die Expression von pro-inflammatorischen Zytokinen und anderen Mediatoren in primär kultivierten Mausosteoblasten, hatte jedoch keine signifikanten Auswirkungen auf die von Makrophagen vermittelten Entzündungen. Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine MEDSAH-Beschichtung auf PE-basierten Materialien potenziell nützlich ist, um die periprosthetische Gewebeentzündung und Osteolyse zu mildern und aseptisches Lockerungsrisiko bei totalen Gelenkersatzoperationen zu verhindern. Weitere Forschung, einschließlich groß angelegter klinischer Studien und biomechanischer Analysen, ist erforderlich, um die langfristige Leistung und die klinischen Implikationen von MEDSAH-beschichteten PE-basierten Materialien in der totalen Gelenkarthroplastik zu bewerten.
Park et al. (Do,) untersuchten diese Frage.