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Umweltbewertungen von Metall-Nanopartikeln (NP) basieren auf Metallionenkontrollen, um die Effekte des Metall-NP von seinen Lösungsprodukten zu unterscheiden. Allerdings kann das in den experimentellen Kontrollen verwendete koordinierende oder gegenionische Anion potenziell die biotischen Indikatoren beeinflussen, die in der Ökotoxikologie und bei der Überwachung der Bodengesundheit verwendet werden, was die Fähigkeit beeinträchtigt, echte Nanopartikelauswirkungen zu erkennen und die Interpretation der Auswirkungen von Metall-NP zu verfälschen. Anhand des Beispiels von Kupferoxid (CuO) NP zeigen wir erstmals, dass je nach verwendetem Anion in der Metallionenkontrolle (CuCl2 gegen CuSO4) unterschiedliche und sogar gegensätzliche Schlussfolgerungen zu den Auswirkungen von CuO NP auf einen wichtigen mikrobiologischen Indikator (Enzymaktivitäten) in Umweltproben (Böden) gezogen werden können. Darüber hinaus war dieser Effekt spezifisch für Umweltbedingungen (Bodenbewirtschaftungssystem) und Indikatortyp (Enzymklasse), was wichtige methodologische und interpretative Implikationen für die Bewertungen der Auswirkungen von CuO NP auf Böden aufwirft. Unsere Ergebnisse legen nahe, dass Bewertungen der Auswirkungen von Metall-NP auf die Bodengesundheit mehrere koordinierende Anionenkontrollen für ein gegebenes Metall berücksichtigen sollten, insbesondere wenn bekannt ist, dass das spezifische Gegenion den biotischen Indikator beeinflusst (z.B. Nährionen).
Margenot et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.