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Während der Cyberspace als global vernetztes Netzwerk wirtschaftliche, soziale und informationelle Potenziale bietet, produziert dieser Raum gleichzeitig eine Vielzahl von Risiken, für die es keine einfachen Lösungen gibt. Für die internationale Gemeinschaft, für Nationalstaaten, für Organisationen und sogar für Einzelpersonen ist Unsicherheit ein roter Faden für Interaktion, Kommunikation und die allgemeine Nutzung von (mit dem Cyberspace verbundenen) Systemen. Diese Forschung zeigt, dass es fünf verschiedene gängige Reaktionen auf den Umgang mit dieser Unsicherheit im Cyberspace gibt: (1) Risikomanagement zur Kontrolle der Unsicherheit nutzen; (2) Sich von Unsicherheit durch Resilienz erholen; (3) Unsicherheit durch Gesetze und Vorschriften beeinflussen; Unsicherheit durch Engagement in Vertrauen aussetzen; und (5) Unsicherheit durch Untätigkeit ignorieren. Einige dieser Ansätze werden häufiger genutzt als andere. Beispielsweise ist Risikomanagement derzeit die dominierende Reaktionsweise auf Unsicherheit im Cyberspace, während Resilienz zunehmend an Bedeutung gewinnt. Andere Strategien, wie das Vertrauen oder Untätigkeit, sind weniger verbreitet. Oft kann die Verwendung einer Mischung aus Strategien hilfreich sein, da einige Strategien einander stärken können, beispielsweise wenn eine Kombination aus Risikomanagement- und Resilienzansätzen verwendet wird. Jede Strategie hat ihre besondere Anwendung in bestimmten Kontexten, aber da uns ein Überblick darüber fehlt, welche Strategien verwendet werden, können wir auch nicht feststellen, unter welchen Bedingungen welche Strategie am vorteilhaftesten ist. Das Lösen dieses Wissensmangels kann uns helfen, effektiver mit einer Vielzahl von Unsicherheiten im Cyberspace umzugehen.
Bibi van den Berg (Mittwoch) untersuchte diese Frage.