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Ziele: Mesenchymale Neoplasien, die durch ALK-Fusionen charakterisiert sind, umfassen hauptsächlich das entzündliche myofibroblastische Tumor (IMT) und das epithelioide fibröse Histiocytom (EFH). Jüngst wurden ALK-rearrangierte mesenchymale Tumoren berichtet, die weder IMT noch EFH sind. Unser Ziel ist es, acht solcher Neoplasien weiter zu charakterisieren, mit einer detaillierten klinisch-pathologischen, immunhistochemischen und molekularen Analyse. Methoden: Die klinisch-pathologischen Merkmale wurden bewertet und agnostisches, zielgerichtetes RNA-Sequencing auf klinisch validierten Plattformen durchgeführt. Ergebnisse: Die Patienten bestanden aus sieben Männern und einer Frau mit einem medianen Alter von 47 Jahren (28–59 Jahre). Die Tumoren wogen zwischen 2,0 und 10,0 cm (Mittelwert = 3,0 cm) und betrafen oberflächliche und tiefe Weichgewebe (n=6) sowie viszerale Standorte (n=2). Von den sieben Patienten mit Nachbeobachtung (9–130 Monate) entwickelten zwei entfernte Metastasen, und fünf hatten keine Krankheitsrückkehr oder Metastasen. Die Tumoren zeigten vielfältige Architekturen und variable Zellzahl und Zellmorphologien. Die Hauptbestandteile erschienen in drei Fällen länglich spindelförmig, in zwei primitiv bis eiförmig und in drei rund bis epithelioid. Wir erweiterten das histopathologische Spektrum um leicht bis mäßig zellulare, spindelförmige bis sternförmige Zellen in einem multinodulären Wachstum in einem ausgeprägten myxoiden und vaskularisierten Strom (n=2). Alle Tumoren exprimierten ALK(D5F3); sieben waren positiv für das S100-Protein und sechs waren positiv für CD34. Durch Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung wurde die ALK-Umlagerung in allen acht Tumoren identifiziert. ALK-Fusionspartner wurden in allen Fällen durch RNA-Sequencing identifiziert, darunter zuvor berichtete: EML4 (n=3), DCTN (n=1), CLIP1 (n=1) und PLEKHH2 (n=1), sowie zwei neuartige Fusionspartner: TKT (n=1) und MMP2 (n=1). Schlussfolgerungen: Unsere Studie erweitert das klinisch-pathologische und molekulare Spektrum der ALK-rearrangierten mesenchymalen Neoplasien.
Zhao et al. (Di.) untersuchten diese Frage.