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Der Artikel stellt die Dub-Poesie in den Kontext der reisenden Klänge von Musik und mündlicher Poesie zwischen der Karibik, Kanada und England. Betrachtet man die Dub-Poesie aus hemisphärischer und transnationaler Perspektive sowie durch die Linse von Glissants ‚Poetik der Beziehungen‘, richtet der Artikel den Fokus auf die kanadische Dub-Poesie und verbindet sie mit jamaikanischen Anfängen und diasporischen Erweiterungen in Großbritannien. Wie der Artikel zeigt, spielt Dub-Poesie eine Schlüsselrolle als transnationales und transgenerisches Klangarchiv (Antwi) und als poetische Form des Verlangens nach Vollständigkeit, wodurch neue Narrative zu einem größeren Diskurs über schwarzen Transnationalismus hinzugefügt werden, der keineswegs auf „Panafrikanismus oder andere Arten von ‚Black-ismen‘“ beschränkt oder notwendigerweise damit verbunden ist. Stattdessen reagiert Dub-Poesie auch auf alle Arten internationaler Bewegungen wie Antikolonialismus, Sozialismus und Feminismus, um transnationalen Imaginarien und Historiografien diasporischer schwarzer Kulturen zu schaffen.
Wilfried Raussert (Tue,) hat diese Frage untersucht.
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