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Hintergrund Trotz fortlaufender Bemühungen, die palliative Versorgung in das deutsche Gesundheitssystem zu integrieren, bestehen Herausforderungen, insbesondere in Bereichen, in denen die Infrastruktur digitale Technologien (DT) nicht vollständig unterstützt. Die zunehmende Bedeutung digitaler Technologien (DT) in der palliativmedizinischen Versorgung bietet sowohl Chancen als auch Herausforderungen. Ziel Diese Studie zielte darauf ab, die Perspektiven und Präferenzen von Patienten der Palliativversorgung und ihren Familienpflegern hinsichtlich der Nutzung von DT in der Pflege zu erforschen. Methoden Es wurde eine explorative qualitative Studie durchgeführt, die halbstrukturierte Interviews mit Patienten der Palliativversorgung und ihren Familienpflegern in verschiedenen Settings verwendete. Die Teilnehmer wurden durch gatekeeper-gestütztes gezieltes Sampling ausgewählt. Die Interviews wurden mittels strukturierter qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. Ergebnisse Neunzehn Interviews wurden durchgeführt. Drei Themen tauchten auf: (1) Anwendung von DT in der Palliativversorgung; (2) Potenzial von DT; (3) Barrieren bei der Nutzung von DT. Schlüsselbefunde hoben die Präferenz für die Kommunikation in Echtzeit mithilfe von DTs hervor, mit denen die Teilnehmer vertraut sind. Die Teilnehmer berichteten von einem begrenzten wahrgenommenen Wert der digitalen Transformation in Anwesenheit persönlicher Pflege. Die Studie identifizierte Anforderungen an die Entwicklung und Nutzung von DT in der Palliativversorgung, einschließlich der Notwendigkeit für direkte und sofortige Funktionalität, Effizienz im Arbeitsablauf der Gesundheitsfachkräfte (HCP) und kontinuierlichen Zugang zu Dienstleistungen. Fazit Die Ergebnisse zeigen die Bedeutung der Vertrautheit mit DT und den Zugang in Echtzeit für Patienten und deren Familien. Während DT die Effizienz und Zugänglichkeit der palliativmedizinischen Versorgung verbessern kann, muss ihre Integration die persönliche Interaktion in der Palliativversorgung ergänzen und nicht ersetzen. Da DT weiterhin im Umfang und in der Nutzung der Palliativversorgung zunimmt, ist die Aufrechterhaltung des kontinuierlichen Nutzerengagements entscheidend, um ihre Akzeptanz zu optimieren und sicherzustellen, dass sie den Patienten und ihren Pflegepersonen zugutekommen.
May et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.