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Das grundlegende Modell von David C. Rapoport zu den "Vier Wellen des modernen Terrorismus" hat großen Einfluss auf Ansätze zur historischen und zeitgenössischen Terrorismusforschung ausgeübt. Es strukturiert die Geschichte des Terrorismus seit den 1870er Jahren in vier aufeinanderfolgende "Wellen" und behauptet, die Ursprünge, Dauer und das Ende terroristischer Episoden sowie die Persistenz von Terrorismus über lange Zeiträume hinweg zu erklären. Eine genaue Untersuchung der aufeinanderfolgenden Ausarbeitungen des Modells zeigt Mängel und Widersprüche auf, die die Theorie selbst untergraben. Am signifikantesten ist die zentrale Behauptung, dass terroristische Wellen einem generationsübergreifenden Muster folgen, unterentwickelt und nicht ausreichend evidenzbasiert ist. Solche inhärenten Schwächen stellen die Nützlichkeit des Modells in Frage. Folglich argumentiert der Artikel, dass Wissenschaftler der Terrorismusforschung das Modell zugunsten einer echten historischen Studie über Terrorismus in der Vergangenheit ablegen sollten.
Chris Millington (Mon,) untersuchte diese Frage.
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