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Zusammenfassung Diese Studie hat das Ziel, das gleichzeitige Auftreten von gefüllten (FP) und ungefüllten Pausen (UP) sowie Gesten in den Erzählungen von Kindern mit und ohne Entwicklungsstörung der Sprache (DLD) zu beobachten. Obwohl bekannt ist, dass Kinder mit DLD „weniger flüssig“ sind als typischerweise sich entwickelnde Kinder (TD), ist wenig über die Rolle von Pausen in der Sprache von Kindern und deren Interaktion mit Gesten bekannt. 22 französischsprachige Kinder mit DLD und 22 alters- und geschlechtsgematchte Kontrollen im Alter von 7 bis 10 Jahren erzählten einen Cartoon-Auszug. Wir haben Pausen und deren Position in den Äußerungen annotiert und Gesten nach ihrer Funktion codiert. Trotz einer ähnlichen Pausenrate in beiden Gruppen zeigen die Ergebnisse, dass TD-Kinder mehr gefüllte Pausen zu Beginn der Äußerungen und mehr ungefüllte Pausen mitten in den Äußerungen produzierten, während Kinder mit DLD mehr eigenständige gefüllte Pausen und ungefüllte Pausen mitten in den Äußerungen produzierten. Darüber hinaus traten multimodale Muster des gemeinsamen Auftretens auf, die spezifisch für den Pausentyp waren. Während beide Gruppen ähnliche Gestenraten hatten und hauptsächlich referentielle Gesten produzierten, produzierten TD-Kinder leicht mehr Beat-Gesten während gefüllter Pausen und mehr Selbstadaptoren und pragmatische Gesten während ungefüllter Pausen. Kinder mit DLD produzierten mehr referentielle Gesten und Objektadaptoren während ungefüllter Pausen. Diese Unterschiede deuten auf die zeitliche Beziehung zwischen Gesten und Pausen hin und auf die vielfältigen Möglichkeiten, wie diese beiden Phänomene entsprechend dem Profil des Kindes interagieren können.
Bellifemine et al. (Mon,)haben diese Frage untersucht.