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Zusammenfassung In den Harvard-Vorlesungen von 1924–1925 schlug Alfred North Whitehead vor, dass unsere verschiedenen intellektuellen Aktivitäten einen Versuch darstellen, die Welt und unsere Erfahrungen durch Hypothesen zu verstehen. Er erklärte die Bedeutung der Hypothese in der wissenschaftlichen Forschung und erweiterte die Idee der Hypothese auf die philosophische Methode, die als „spekulative Philosophie“ bezeichnet wird. Für Whitehead war Philosophie der Versuch, allgemeine Hypothesen zu formulieren, die Disziplinen überschreiten können. Diese Arbeit soll den möglichen Einfluss viktorianischer Philosophen auf Whitehead untersuchen. Viktorianische Philosophen wie John Herschel, William Whewell und John Stuart Mill diskutierten die Rolle der Hypothese bei der wissenschaftlichen Entdeckung. War Whitehead sich dieser Tradition bewusst? War er von ihr beeinflusst? Dieser Artikel zeigt, dass Whitehead zumindest indirekt die viktorianische Idee der Hypothese geerbt hat, insbesondere im Gedanken von Whewell, vermittelt durch Charles Darwin.
Naoki Arimura (Mon,) untersuchte diese Frage.